Der eiskalte Wind wehte ihre ebenholzfarbenen Haare zurück, als sie aus dem Eichenwald ans Ufer des großen Sees trat. Die Mondsichel warf ein schwaches Licht durch die schnell vorbeiziehenden Wolken und spiegelte sich auf der ansonsten schwarzen Wasseroberfläche wider. Das weiße Seidenlaken, dass sie als einzige Kleidung um sich gewickelt hatte bot keinen Schutz vor der erbarmungslosen Kälte und der Wind riss und zerrte daran, bis sie es einfach vom Körper gleiten und davonfliegen ließ. Ihr nackter Körper wurde vom Wind umschlungen als ihre Schritte sie den Rand der sandigen Böschung hinab auf das dunkle Nass hinzu führten. Sie lehnte sich gegen den Wind und ging Schritt für Schritt näher. Dann tauchte Sie erst mit den Zehen, dann mit dem ganzen Fuß ins Wasser und ging langsam weiter voran. Augenblicke später war sie bis zur Hüfte im See verschwunden und schließlich verschwand der Halt unter ihren Füßen und sie schwamm hinaus in die Dunkelheit.
Gabriellas Flucht
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